Pflanzen, um Fürsorge zu lernen
Im Dezember begann die Tagesstätte Arcángel Gabriel den Monat mit einer Aktivität, die Natur und Bildung miteinander verband. Jedes Kind bereitete sein eigenes Pflänzchen vor und lernte, wie man Erde einfüllt, den Keimling einsetzt und maßvoll gießt.
Während sie arbeiteten, entstanden Fragen darüber, wie lange es dauert, bis etwas Lebendiges wächst, und was geschieht, wenn man es vernachlässigt. Das Gespräch drehte sich um Beständigkeit und Verbindlichkeit. Sie betrachteten ihre Töpfe aufmerksam, als würden sie bereits die Zukunft dieser kleinen Pflanze vor Augen haben.Einer der Jungen sagte: „Wenn ich sie jeden Tag pflege, wird sie kräftig wachsen.“ Dieser Satz fasst die pädagogische Absicht zusammen: Zu vermitteln, dass beständige Fürsorge Frucht bringt – nicht nur bei Pflanzen, sondern auch im Leben.


